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Solarthermie: Kompromisslose Nachhaltigkeit – weltweit unerreicht – nicht nur für Berlin und Brandenburg

Mit einer Solarthermie-Solaranlage wird Wärme (Warmwasserenergie- oder Heizenergie) aus Sonnenlicht erzeugt. GUT.-Solarthermieanlagen verwenden ausschließlich die Hochleistungs-Produkte unserer Partnerfirma "Wallnöfer H.F. Energiesysteme". Warum?



Mit international patentrechtlich geschützter Technik erreichen die Wallnöfer-Hochleistungs-Sonnenkollektoren den höchsten Wirkungsgrad (86%) aller aktuell verfügbaren Flachkollektoren (Stand: 2011). Dieser Wert ist weltweit unerreicht.

sonnenkollektor von Wallnöfer Patentierte Absorbertechnik mit Waro-Flachrohren. Das einzigartige Wallnöfer-Kollektor-Absorbersystem ist speziell für Klimazonen entwickelt, in denen diffuse Strahlung vorherrscht.


Etwas für Warmduscher
Selbst bei schwachen Lichtverhältnissen wird die vergleichbar kürzeste Wasser-Aufwärmzeit erreicht. Das gehärtete und hagelbeständige Solarspezialglas in Kombination mit der Kollektorwanne aus rostfreiem Edelstahl reduziert Wartungskosten oder Erneuerungskosten auf ein Minimum. Auf diese nachhaltige Qualität geben wir bis zu 10 Jahre Garantie.

Das Herzstück: Der Speicher
Der von uns verwendete W-SS-Sp Speicher ist ein Kombispeicher, in welchem sowohl das Brauchwasser als auch das Heizwasser aufgeheizt wird. Die Solarenergie wird hier duch einen externen Triplex-Solarwärmetauscher hocheffizient.

Bei Solaranlagen ist die Schichtladung sehr wichtig, weil eine Solaranlage wetterabhängig mehr oder weniger Energie pro Tag produziert. Will man die Solarenergie also optimal nutzen, so wird mit der Energie der ersten Sonnenstunden der oberste Speicherbereich beheizt, in welchem vorwiegend das Brauchwasser erwärmt wird. Bei weiteren Sonnenstunden wird sekundär der mittlere und unterste Bereich des Speichers beheizt.
Unser W-SS-Sp Speicher verfügt über den ext. Triplex-Solarwärmetauscher, der auf drei Höhen mit dem W-SS-Sp Speicher verbunden ist. Dieses spezielle Wärmetauschersystem ermöglicht es, rein über Schwerkraft eine optimale Schichtung zu erzielen. Aufgrund der thermophysikalischen Kräfte (Wärme steigt nach oben) wird bei dieser Speicherladung vorrangig der obere Speicherbereich aufgeheizt und erst später der mittlere und unterste.
warmwasserspeicher

Diese Schichtungsfunktion wird bei herkömmlichen Speichersystemen nur mit aufwändiger elektronischer Regelungstechnik, mit Stellmotoren, zusätzlicher Pumpe und entsprechendem Installationsaufwand erzielt! Bei unserem W-SS-Sp Speicher hingegen erfolgt die Brauchwassererwärmung in der eingebauten Edelstahl-Wellrohrspirale im Durchlaufprinzip. Sobald im Haus Warmwasser verbraucht wird, strömt kaltes Sanitärwasser unten in die Wellrohrspirale. Während es durch die Spirale fließt, erwärmt es sich und verlässt im oberen Bereich den Speicher in Richtung Verbraucher (z.B. Dusche). Aufgrund der großen Oberfläche der Spirale und der hochturbulenten Strömung innerhalb derselben, fällt auch bei großen Entnahmemengen die Brauchwassertemperatur kaum ab.

Hygienisch und offen für die Zukunft
Aufgrund der relativ kleinen Brauchwassermenge, die sich in der Spirale befindet (meist 30 lt), besteht keine Legionellenproblematik, da zum einen diese Brauchwassermenge täglich mehrmals verbraucht wird und zum anderen das Edelstahl der Spirale antibiotisch wirkt.

Der Speicher (W-SS-Sp) verfügt über optionale Anschlussmöglichkeiten, sodass eine
Erweiterung der Heizungsanlage durch neue Wärmequellen jederzeit möglich ist. Es können also auch nachträglich mehrere Heizquellen aber auch Abnehmer (Heizkreise) angeschlossen werden. Das System ist somit optional erweiterbar für zusätzliche Energieerzeuger oder technische Entwicklungen in der Zukunft.




Was Solarthermie kostet und was man dadurch einspart

Den Warmwasserbedarf kann eine thermische Solaranlage von Mai bis September problemlos decken. Eine hundertprozentige Deckung des Bedarfs in den Wintermonaten würde eine Vergrößerung der Anlage erfordern. Doch auf Grund der Kosten und der Überschussenergie im Sommer ist dies eventuell nicht sinnvoll. Die Solaranlage kann das Wasser im Winter vorheizen, den Rest erwärmt die Heizung (z.B. unsere Lösung mit einem patentierten Holzvergaserofen, der auch als Kaminofen im Wohnzimmer genutzt werden kann.

Je besser die Wärmedämmung des Hauses, desto effektiver funktioniert die solare Heizungsunterstützung. Bis zu 100% der Heizwärme und des Warmwassers kann die Solartechnik in einem Niedrigenergiehaus erzielen.


Finanziell lohnt sich eine Solarthermieanlage bei ständig steigenden Energiekosten in jedem Fall. Eine Solarthermieanlage zur Warmwasseraufbereitung kostet etwa 700€/m², wenn der günstige Flachkollektor verwendet wird. Insgesamt kostet die Anlage für einen 4-Personen-Haushalt also zwischen 3000€ und 5000€ inklusive Montage. Kombianlagen zur Brauchwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung kosten je nach Größe und Ausführung zwischen 8000€ und 12000€ inklusive Montage.


Nachfolgend die wichtigsten Informationen für die Planung & Errichtung einer Solarwärmeanlage:

1. Feststellung ob Solarthermie zur Brauchwassererwärmung oder eine kombinierte Anlage Brauchwasser/Heizungsunterstützung gewünscht wird. Anzahl der im Haus zu versorgenden Personen mit Brauchwasser. Bei Heizungsunterstützung Größe der zu beheizenden Wohnraumfläche.
2. Dachflächenbedarf sowie Zustand des Daches, Dachform, (Walmdach, Satteldach, Flachdach, Pultdach, sonstige) Dachunterkonstruktion, Sparrenabstand, Dacheindeckung, Neigungswinkel, Ausrichtung Azimut. Auf Dachaufbauten achten, die zu Verschattung führen können (Schornstein, Antennen Gauben). Wenn die Solarenergie nur zur Warmwasser-Aufbereitung genutzt werden soll, benötigt man 1 bis 1,5 m² Kollektorfläche pro Person. Soll die solarthermische Anlage auch der Heizungsunterstützung dienen, so sind ca. 2,5 m² pro Person zu veranschlagen. Bei einem Hausneubau lohnt sich die Prüfung einer Indach-Anlage in Absprache mit dem Kunden.
3. Dimensionierung des Brauchwasserspeichers bzw. Pufferspeichers, Einbausituation beachten, Türöffnungen/Größe, Treppen, Raumgröße, Raumhöhe, Tragfähigkeit des Fußboden prüfen.
4. Prüfen der Rohrleitungsführung von den Kollektoren zum Speicher. Genehmigung: In der Regel sind Solaranlagen genehmigungsfrei, sofern sie an der Fassade, auf Flachdächern oder in der Dachfläche errichtet werden. Einige Länder bestehen auf eine Genehmigungspflicht für Anlagen, die aus dem Baukörper hervorspringen. Weitere Einschränkungen können durch örtliche Bebauungspläne oder andere Vorschriften für die bauliche Gestaltung vorgegeben werden (z. B. denkmalgeschützte Bauten). Wir erkundigen uns bei der Planung einer Solarthermie-Anlage bei der zuständigen Bauordnungsbehörde nach bestehenden Vorschriften hinsichtlich der Genehmigung der Anlage.

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GUT. zu wissen:

10.05.12 - Solar heizen ...
besser als dämmen!

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des deutschen Bundesverbandes Solarwirtschaft, in der erstmals die Effizienz von Dämmung und Solarthermie umfassend verglichen wurde. Unter dem Titel "Sonnenhäuser bestens fürs Klima" wird die Studie im Detail erläutert.
Besonders interessant: Solares Heizen bringt demnach bis zu 67 Prozent größere CO2-Einsparung als maximale Dämmung. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert die Aufnahme von Heizkonzepten mit hoher solarthermischer Deckung in Effizienz-Förderung.

Wir schllessen uns dieser Forderung uneingeschränkt an.
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